Gegenüberstellung

Vergleich zwischen internem und externem Datenschutzbeauftragtem2018-02-21T14:42:24+00:00

Wenn Sie einen Datenschutzbeauftragten bestellen, dann haben Sie zwei Möglichkeiten. Entscheiden Sie sich für einen internen Datenschutzbeauftragten, dann handelt es sich um einen Mitarbeiter Ihres Unternehmens, den Sie für die Tätigkeiten als Datenschutzbeauftragen freistellen. Sie können auch einen externen Datenschutzbeauftragen bestellen, den Sie für Ihren Datenschutz einkaufen.

Die Entscheidung hängt von der individuellen Ausgangssituation ab. Dabei spielen Faktoren wie Unternehmensgröße, Branche und Personalpolitik eine große Rolle. Meistens jedoch überwiegen die Vorteile bei der Bestellung eines externen Datenschutzbeauftragten, wie die folgende Übersicht zeigt.

Interner Datenschutzbeauftragter Externer Datenschutzbeauftragter
Ein interner Datenschutzbeauftragter muss vom Unternehmen für die Schulung freigestellt werden. Es entstehen dem Unternehmen Kosten für Aus- und Fortbildung. Ein externer Datenschutzbeauftragter ist bereits ausgebildet und sofort einsatzbereit. Kosten der Fortbildung trägt er selber.
Besonderer Kündigungsschutz: Die Kündigung des Arbeitsverhältnisses ist nur aus wichtigem Grund möglich. Dies gilt bis zu einem Jahr nach
Abberufung als Datenschutzbeauftragter fort.
Kündigung jederzeit möglich, da kein Arbeitsverhältnis, sondern ein Dienstvertrag.
interne Datenschutzbeauftragte erledigen oft ihre Aufgaben neben ihrer Hauptbeschäftigung und können diese nicht mehr zu 100% erfüllen. Ausschließliche Konzentration auf Datenschutz-Aufgaben.
Betriebsblindheit Unvoreingenommene Herangehensweise
Meistens kein dediziertes Fach-Know-how. Know-how aus unterschiedlichen Datenschutzprojekten versprechen eine hohe Lösungsorientierung.
Stellvertretung ist zusätzlich zu stellen. Keine Stellvertretung erforderlich.

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